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Ich schreibe ein Buch, Fokus, Fakten und wer macht die Fakten?

Hast du schon einmal daran gedacht, ein Buch zu schreiben? Ich habe schon öfters darüber nachgedacht, und nun Aktionen gesetzt. Ich zähle jetzt nichts Blogs oder Tagebuch, sondern tatsächlich ein Buch. Wenn ja, worüber?


Es ist 21:12 hier lokal als ich diesen Artikel hier nun schreibe und es regnet gerade in Strömen an mein Fenster. Wird es standhalten? Das habe ich mich beim letzten Hagel hier in Bogota auch gefragt, das 3 mm dünne Glas hält gerade einmal eine motivierte Fliege im Anflug ab. An meinem Fenster begrüßt mich öfter ein lieber kleiner Vogel, er fliegt zum Fenster und sieht mir manchmal 15-20 Minuten zu, wie ich arbeite oder einfach nur eine Serie gerade schaue. Sehr ungewöhnlich für einen Vogel. Wenn er mit Anlauf auf das Fenster käme und sein Ziel verfehlt, keine Frage, er wäre durch meine Scheibe hier durch...


Erste Eingaben zum Buch


Meine erste Idee war es, ein Buch über die "Kräfte der letzten alten Welt" zu schreiben. An sich sollte es mit der Schlacht von Waterloo, wo Napoleon endgültig geschlagen worden ist. Ich wollte über die Geschichte schreiben, wie die wir hierherkamen. Wie es so weit kommen konnte, dass die Wirtschaft so funktioniert, wie sie heute funktioniert. Warum bestimmte Sachen heutzutage nicht mehr das sind, was sie einmal waren oder wie angedacht waren. Warum für jedes Problem heutzutage nur ein "Pflaster" benutzt wird, was die Wunde nur abdeckt, aber nicht heilt.


Als ich diese Gedanken habe, wollte ich sie einfach zu physischem Papier bringen und einfach einmal veröffentlichen. Da war ich 18 Jahre alt, verstand zwar mehr von der Welt als viele, viel älter als ich, jedoch wusste ich, ich weiß bei weitem nicht einmal ansatzweise etwas.


Diese erste Version sollte komplett Objektiv geschrieben werden. Ich wollte eine Art "Sachbuch" machen. Jedoch erkannte ich, dass es so viele ähnliche Werke, sowie so viele einzelne Videos bereits gab. Ganze Dokumentationen, sowie andere Bücher ebenfalls. Ich hatte bereits ein paar Tausend Wörter geschrieben und viel Nachforschung betrieben, viele alten Zeitschriften, Bücher usw. durchforstet. Dann aber dachte ich mir: "Hmm, eigentlich, wieso erst ab Napoleon? Ich möchte mehr erzählen, das Ganze hat seine Wurzeln viel weiter hinten. Wie sind wir hier so gelandet? Wie haben wir es hierher geschafft, und warum?" Also, auf zu den ältesten mysteriösen Wurzeln, die ich so finden konnte und immer wieder etwas davon gehört habe. Auf zu den Sumerern und Mesopotamien.


Ich fing an, mir unterschiedliche Dokumentation dazu anzusehen, vor allem aber auch Hörbücher. Viele unterschiedliche "Meinungen" kamen da auf, vor allem in meinen Augen, kompletter Humbug. Dieses dauernde "und wir denken", "wir interpretieren", und bla. Ich dachte mir nur: "Mach die Augen auf! Was du da redest, ist Unfug. Da ist ein Fakt, da interpretiert man nichts hinein".


Ablenkungen


Leider antwortete mir der Bildschirm nicht zurück, also machte ich das nächstbeste. Meine Diplomarbeitsschrift wäre in 10 Tagen zur Abgabe gewesen, ich sollte mal wohl eher mit dem Anfangen, dachte ich. Da ich hier an einer Sackgasse angelangt bin, und ich eigentlich nur meine Schulzeit beenden wollte, gab ich dem den Vorrang und schob das Buch hinten an. Viel ging mir zu der Zeit durch den Kopf, das war im Winter 2020. Aber gesagt, getan, vor den Computer gehängt, pro 24h, 5000 Wörter rausgehauen, letzten 3 Tage querlesen gelassen. Plagiats-Scanner oft genug genutzt, nur 3.8% beim ersten Scan (man hatte mir gesagt, alles unter 5% beim Ersten Scan ist schon sehr gut). Aber es war recht einfach für mich, da das meiste auf Real-Live Anwendung basierte und noch relativ neu war.


Eine Woche fast nicht geschlafen und mit einem Freund gemeinsam (Er war online dabei und hatte seine Arbeit auch geschrieben) die Nächte durchgemacht, haben sich aber ausgezahlt. Wir schlossen alles erfolgreich ab und stellten, denke ich zumindest, sogar einen Rekord auf, für die schnellste Fertigstellung einer DA überhaupt, welche ziemlich gute Noten erhalten hatte. Wirklich nur geschrieben wurde 4-5 Tage, die andere Hälfte revidiert, Fehler ausgebessert und von Verwandten quergelesen gelassen.


Nach dieser Tortur, die man heutzutage "Bildung" nennt, dachte ich einige Monate eigentlich gar nicht mehr an mein Buch. Ich hatte anderes zu tun, so etwas wie Arbeit suchen. Tatsächlich war dies für mich sehr einfach, ich hatte mehrere Angebote, jedoch entschied ich mich für eine neue Firma, die ich noch kenne, als Arbeitgeber. Vor allem auch, weil ich zum Studieren begonnen hatte und nicht 40h in der Woche arbeiten konnte und wollte, sondern nur Teilzeit.


Nachdem diese Gedanken nach einer Zeit wieder mehr aufgetaucht sind, "schrieb" ich weiter, jedoch in Gedanken, und brachte nichts wirklich physisch auf die Welt. Ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dass das nicht mein Zweck hier ist, nebenbei musste ich mich sowieso auf so vieles anderes fokussieren.


Was ist der Sinn dahinter?


Jedoch, ich schreibe gerade an etwas komplett Neuem. Nicht über das Vergangene, sondern über die Zukunft. Viele Menschen konzentrieren sich nicht auf das Hier und Jetzt genug, damit es auch ein morgen geben kann. Sie haben regelrecht Angst, dass etwas wirklich Neues einmal passiert. Deswegen dachte ich mir, dass es genau das richtige wäre, wenn ich dieses Thema angehe.


Wenn ich den Lesern des Buches einen Blick geben könnte, wie etwas sein kann, bringt es allgemein mehr, dachte ich mir. Unsere wahre alte Geschichte und Herkunft wird sicher von genug anderen Leuten erzählt werden, es kommen sowieso immer mehr Fakten laufend heraus. Jedoch das morgen... Darüber wird nichts geschrieben, beziehungsweise kann ich nichts finden.


Wenn du jetzt an so etwas denkst wie die unnötige Diskussion, ob E-Autos oder Vergaser, oder so etwas banales wie Links gegen Rechts oder ob Demokratie Sinn macht, ich empfange dich, werter Leser, mit offenen Armen. Du wirst in meinem Blog hier noch viel zu Lesen bekommen, was dir eine andere Sicht auf diese Dinge zur Verfügung stellt. Wie der Titel meines Blogs schon sagt, "Think for yourself". Heißt auch, lass nicht andere für dich denken, auch mich nicht.


Trete raus und mach dich bereit auf etwas Neues. Immer höre ich diese Ausrede "aber anders geht es nicht, es war immer so". Wir erleben gerade einen Umbruch in der Denkens weise aller Menschen auf dem ganzen Planeten. Ich habe so viele Länder besucht und Kulturen kennengelernt. Die erstrebenswerten Ziele haben sich verändert. Klar für einige ist es noch immer buntes Papier eines Privatunternehmens, die "Blut"-Familie, physische Gegenstände usw. aber es in eine sehr interessante, andere und neue Richtung. Das Wohl anderer ist für viele Individuen wichtiger als das Wohl derer, auch für mehr Menschen den je.


Um was geht es konkreter?


Mein Buch, welches bereits einige Tausend Worte hat, reicht von 2025, bis ins Jahr 65000. Das sollte einigen Menschen einmal genug zu denken geben. Es handelt von Ideen für was "danach" sein kann, wie es gemanaged werden kann, Einblicke in die Bereiche Bildung, Medizin, neue Ansätze für Transport, neue Ideen für Freizeit und Leisure und vieles, vieles mehr. Es geht auch um Materie an sich, es geht auch vor allem um Gedanken bezüglich "was ist gerecht", wo hat es etwas seinen Ursprung, daran neu ansetzten und auch Fragen und Gedanken bezüglich Spiritualität und Ethik.


Eine List mit Namen von Word-Dokumenten
Kleine Preview über ein paar Passagen, es sind 6 Mal so viele weit

Mal schauen, ob ich das ganze wirklich als Buch veröffentliche oder einfach einzelne Passagen. Aber hier kommt auch wieder meine Faulheit ins Spiel... Fokus bewahren! Also setzte ich mir hiermit als Ziel, wenn ich etwas veröffentliche, dass nur als ganzes und als fertiges. Es wird definitiv noch etwas dauern, ich habe die letzten Worte vor zwei Wochen geschrieben. Es kommt immer in Schüben bei mir, die Muse... ;) Stand jetzt, muss ich einige Passagen noch in die richtige Reihenfolge bringen, sowie auch mehr Text noch schreiben. Ich bin bei weitem noch nicht fertig.


Nun denn, heute ein etwas längerer Post, und nicht über Reisen. Ich denke, der nächste Artikel wird wieder über Reisen und Tipps sein. Vor allem bezüglich Fliegen. Hier ein nettes Foto in Antioquia, Kolumbien.



Porträt der Natur mit einem See und Bäumen
Nahe Guatape

Ich verabschiede mich nun in den Abend und wünsche guten Morgen, gute Nacht und guten Tag.


Herzlichst,

Maurice


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