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Wieder zurück in Kolumbien

Seit Anfang September bin ich wieder in Kolumbien, Bogota. Das Land, wo ich zuerst in 2022 "abgehauen" bin. Seit ich Kolumbien vor einem Jahr circa verlassen habe, wünschte ich mir, dass ich so bald als möglich zurückkehren konnte. Mein erster Post, nach einer langen "Sommerpause".


Vor über 2 Wochen bin ich in Bogota gelandet. Endlich wieder in Kolumbien, dachte ich mir. Die Zeit, die ich hier bei meinem ersten Besuch verbrachte war so wundervoll und vor allem prägend für mich, dass ich sogar jetzt ein bisschen "Angst", oder "Bange" hatte, dass ich das Gebiet hier zu sehr romantisiert habe, und dass schlimmste eintrifft. Das ich nach monatelanger Vorfreude hier wieder vor kalten Tatsachen gesetzt werden.


Dem ist NICHT so! Zu meiner Begeisterung liebe ich es trotz eines holprigen Startes hier immer noch. (Leider plagte mich eine Woche lang eine Verkühlung. Schwitzen und nachts draußen rennen, nachdem man von künstlichen 36 Grad in Österreich auf 18 Grad in Bogota wechselt, ist keine gute Idee)


Damals als ich aus Kolumbien weg ging, war ich knapp bei Kasse. Mein Geschäft lief nicht so, wie ich es mir wünschte. Mit null Lebenserfahrung auch kaum verwunderlich... Jedoch schwor ich mir eins, wenn ich nach Kolumbien zurückkomme, dann in Business Class! Nach den vielen Flügen die ich mittlerweile hinter mir hatte, war das ein "must-have", für meinen langen Flug von Wien über Madrid nach Bogota.


Ein einziges, wichtiges Buch später, viel Mental-Arbeit und Nerven aus Stahl, sowie ein gutes Durchsetzungsvermögen, bin ich hier. Am Flughafen Madrid, eingecheckt, mit meinem Business Class Ticket nach Bogota in der Hand. Jetzt kann ich nichts mehr aufhalten!



Business Class sitz in einem Flugzeug. Ein Flugzeug Fenster, auf welchem Regentropfen sind, sowie ein Glas Champagner und eine Wasserflasche und die Beine eines Mannes, entspannt im Sessel sitzend.
Eins habe ich mir geschworen, wenn ich wieder nach COL fliege, dann mit Business Class.


Bei meinem letzten Besuch hier habe ich schon allerhand erlebt (viele Abenteuer davon folgen noch, vor allem mein Trip nach Palomino). Jedoch bleib noch so viel zu entdecken hier! Da sich mein Geburtstag nähert, habe ich einige Optionen, wo ich meinen ersten größeren Trip hin mache. Entweder ich gehe kurz an den Strand, um mich ein bisschen zu erholen und Sonne und die Natur zu genießen, oder etwas mehr Party machen, wofür Kolumbien definitiv genug zu bieten hat.


Neben pure Entspannung und grenzenloser Feier, gibt es noch alternativen. Zwei Tripps stehen an, einer zu den "Wax Palms" nahe Pareira in Kolumbien, und ein Tripp zum "Liquid Rainbow".


Ersteres ist keine große Herausforderung, man benötigt eine gute Physik und Ausdauer, der Rest ist recht einfach. Es gibt einige Guides zu den Palmen, wenn einmal in Pareira angekommen (~7h mit dem Bus UFF). Die Wachspalmen sind die höchsten uns offiziell, momentan bekannten lebenden Palmen. Sie können bis zu 60m hoch werden, die Blätter oben erreichen einen Durchmesser bis zu 30m. Giganten, welche nur zwischen 2000m und 3000m wachsen. Eine Wachs Palme könnte dir viel erzählen, diese Bäume werden mehrere hundert Jahre alt, also haben einige von Ihnen leicht, den Einfall der Konquistadoren miterlebt.



Landschaftsbild, welches Wachspalmen in Kolumbien zeigt
Die "Wax palms", bald gibt es ein Foto von mir persönlich geschossen


Trotz unsere lückenhaften, von Siegern geschriebenen, absichtlich veränderten Geschichte, interessiert sie mich sehr. An so einem Ort wie bei den Palmen, generell in ganz Kolumbien, findet man viele Orte und Menschen, die einem so viel erzählen und beibringen können.


Was uns zu dem nächsten wunderlichen Ort bringt, wo ich bald eine Reise hin wagen werde. Den "Liquid rainbows". Wenn man erste Bilder davon sieht, denkt man sich wahrscheinlich zuerst "das muss fake sein". Ist es nicht! Ein wundervolles Farbspiel ereignet sich in einem bestimmten Fluss in Kolumbien.


Dieser Ort ist allerdings nicht so leicht so erreichen. Er ist sehr abgelegen, plus ich habe stand jetzt, noch keinen "Guide" wirklich online finden können, der einem das Spektakel zeigen kann. Ziemlich sicher gibt es hier in der Stadt den ein oder anderen Menschen, welcher mir hier leicht helfen kann. Aber da wird meine abenteuerlust nicht so befriedigt werden. Es wird ziemlich sicher darauf hinauslaufen, dass ich mir eine lokale Person als Begleiter schnappe, ein Motorrad miete und dann auf eigenem Wege aufbrechen werde.



Picurue of nature, liquid ranbow in Colombia. A river with many colors.
Wunschön! Mehr Worte bedarf es nicht

So viel zu meinen Plänen. Neben diesen kleinen Abenteuern, werde ich noch die restlichen großen Städte in Kolumbien besuchen. Ausstehend sind noch Cali, Cartagena und Bucamaranga. Neben Kolumbien, werde ich definitv auch eine Reise nach Caracas, Venezuela unternehmen. In der ersten Hälfte nächsten Jahres, ist Machu-Pichuu in Peru einmal geplant. Also, zurück in Kolumbien! Und viel geplant schon einmal.


Ich wünsche wie immer alles Liebe und viel Erfolg. Ich hoffe, meine Blogposts kommen jetzt regelmäßiger. Ich hatte eine Art "Schreibblockade", wie ich diesen Sommer teils in Österreich verbrachte.


Ein Artikel über meine Reise mit einem Freund nach Georgien und Armenien in Juli, ist noch gespeichert und wird von mir bald "released" ;)


Bis dann,

Maurice

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